Die Geschichte der Altmark
Die Altmark gehörte zur Mark Brandenburg und wird auch als Wiege Brandenburgs oder Wiege Preußens genannt. Sie wurde erstmals im Jahre 1304 urkundlich erwähnt. Nach kriegerischen Unruhen von Karl dem Großen wurde sie übernommen. Die Altmark wurde zu zwei Teilen, dem Bistum Halberstadt und Bistum Verden, aufgeteilt. 
Die Elbe bildete in der Jahrtausendwende einen heftig umkämpften Grenzfluß. Germanische und slawische Völkergruppen standen sich nordwestlich wie nordöstlich gegenüber. Es ging manchmal friedlich zu und mal weniger. Und somit wird erzählt, daß Kaiser Otto III. im Jahre 997 Arneburg als Befestigung umbauen ließ, um sich vor Überfällen einer Völkergruppe der Elbslawe (Wenden) zu schützen. Nach Vollendung dieses Werkes legten die Wenden Arneburg in Schutt und Asche. König Heinrich II. baute Arneburg wieder auf. Die Slawen mußten sich vermutlichdem Stärkeren beugen und zur Abschreckung wurden Hinrichtungen vollzogen.
Kaiser Konrad II. wurde Nachfolger von Heinrich II. und führte Friedensverhandlungen mit den Elbslawen. Dieses geschah aber ohne Erfolg und somit wurden möglicherweise in den Jahren 1032 - 1034 neue Gefechte zwischen Sachsen und den Slawen ausgetragen. Zum Missfallen der Slawen ließ Konrad II. in der Gegend um Werben ein Schloß erbauen was wiederum die Slawen zum Kampf animierte. Kaiser Konrad II. stellte ein Heer auf und marschierte über die Elbe um das Land der Wenden zu verwüsten. Das führte dazu, daß Kaiser Konrad II. seine Machtstellung des Reiches behaupten konnte und festigte es mit Tributpflichten der Wenden.
Jahrzehnte später fand eine weitere Schlacht statt, die zwischen den Sachsen und den Elbslawen geführt wurden. Die Slawen siegten und übernahmen somit die Machtstellung.
Im nächsten Jahrhundert waren die geschichtlichen Ereignisse eher weniger, so daß die Jahresangaben etwas geringer ausfallen.
Der Erzählung nach ernannte Kaiser Lothar III. im Jahre 1134 Albrecht den Bär zum Marktgrafen vom nördlichen Sachsen. Um eine gesunde Wirtschaftspolitik zu betreiben, führte Albrecht der Bär viele kluge Entscheidungen durch( z.B. Kaufleute brauchten mehrere Jahre keine Abgaben zahlen und ewig Zollfreiheit für mehrere Städte). Das alles sollte den Handel auf Märkten, wachsende Bevölkerungszahlen und Zuwanderungen ermöglichen. Aber durch immer wieder kriegerische Handlungen von Außen waren diese Voraussetzungen nicht gegeben. Angeblich bemühte sich Albrecht der Bär sogar Familien aus dem Rheingebiet und Utrecht in die Altmark umzusiedeln, um so die Bevölkerungsdichte anzuheben (waren vom Hochwasser bedroht) . Und damit nicht genug, der Marktgraf errichtete noch während seiner Regierungszeit mehrere Klöster in der Altmark, sowie eine Niederlassung des Ordens der Johanniter. Diese Leistungen von Albrecht dem Bär waren schon sehr beachtlich.